Willkommen zur Kompetenzmatrix
Grundidee der Kompetenzmatrix der HAW Hamburg ist, den Diskurs um studentischen Kompetenzerwerb, Wissenschaftlichkeit und relevante Studieninhalte an der HAW Hamburg zu unterstützen. Sie soll Reflexionsinstrument sein und einen Orientierungsrahmen in Prozessen der kompetenzorientierten Modul- und Curriculumentwicklung bieten. Für Lehrende, Funktionsträger*innen und Studierende bieten wir ein Kommunikationsinstrument an, um in studiengangs- und domänenspezifischen Curriculum- oder Modulentwicklungsprozessen über die Bedeutung und Verzahnung verschiedener Kompetenzbereiche ins Gespräch zu kommen und diese auf die Fachdomänen und Fachlichkeit der Studiengänge zu beziehen.
Zur Bedienung der Kompetenzmatrix
- Wählen Sie in einem ersten Schritt über die Grafik oder den Reiter „Kompetenzen“ eine oder mehrere Kompetenzen aus und wechseln dann auf den Reiter „Beschreibungen“, um sich Kompetenzbeschreibung, Haltung und Bezüge zu anderen Kompetenzen anzeigen zu lassen.
- Über den PDF-Button im Reiter "Beschreibungen" lassen sich Kompetenzbeschreibungen als PDF speichern.
- Bei Problemen mit der Darstellung versuchen Sie es mit einem anderen Browser.
Wissenschaftsgeleitet handeln
Selbstreguliert lernen_und handeln
Entwicklungsorientiert handeln
In heterogenen Kontexten handeln
In digitalisierten Kontexten handeln
In Projekten und Teams handeln
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Kritisch denken – reflektiert handeln
Studierende sind kritisch und sowohl retrospektiv als auch prospektiv reflektierend im Denken und Handeln, indem sie
- die Voraussetzungen und Folgen sowie die zugrundeliegenden Werte, Denk- und Handlungsweisen erkennen und hinterfragen jeweils bezogen auf das eigene Handeln und Nicht-Handeln sowie das Handeln und Nicht-Handeln anderer,
- eigene und fremde Informationen, Praktiken, Meinungen, Normen und Werte kritisch hinterfragen sowie Fragen stellen,
- logische Fehler erkennen,
- wechselnde Perspektiven und Interessen berücksichtigen und einnehmen,
- im wissenschaftlichen Sinne ihre Einschätzungen auf Grundlage geeigneter Informationen treffen, sich eigene Urteile erarbeiten und sich gegen Irrtümer und Fehler absichern,
- ihre Reflexionen und Kritiken konstruktiv diskutieren und kommunizieren,
um sich persönlich und professionell weiterzuentwickeln; Fehler, Lücken und Potenziale zu identifizieren, Muster aufzubrechen, Positionierungen einzufordern und damit Handlungssicherheit zu erlangen.
Lernende,
- sind offen in ihrer Denkhaltung und vernunftorientiert,
- sind bereit zu unkonventionellem und nichtschematischen Denken und Handeln,
- entwickeln eine gesunde Form der Skepsis gegenüber Etabliertem,
- sind ehrlich im Umgang mit der eigenen Voreingenommenheit,
- sind bereit zu Korrekturen im eigenen Denken und Handeln,
- sind sich Nichtwissen bewusst und gehen verantwortungsvoll damit um.
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Forschen
Studierende können eine Problemstellung wissenschaftlich bearbeiten, indem sie
- ein Forschungsthema und einen Untersuchungsgegenstand identifizieren,
- eine präzise Forschungsfrage entwickeln,
- sich den relevanten Stand der Forschung sowie einen theoretischen Rahmen erarbeiten,
- das Forschungsdesign und die Forschungsmethoden begründet herleiten und auf dieser Basis den Forschungsprozess gestalten,
- relevante – auch digitale – Datenquellen erschließen, (digitale) Daten erheben, aufbereiten und auswerten,
- die Ergebnisse darstellen, präsentieren und im Hinblick auf einen Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs reflektieren,
- Forschungsschritte auch unter Berücksichtigung von Gesichtspunkten wie Open Science und Open Access, digitaler Wissenschaftskommunikation und insgesamt digitaler Wissenschaft umsetzen,
um Wissen und Erkenntnisse zu erzeugen, einzusetzen, anzuwenden und zu verbreiten.
Lernende,
- betrachten Forschung als Erkundung mit einem offenen Ende,
- bewahren sich eine unvoreingenommene und kritische Haltung,
- erarbeiten sich den relevanten Stand der Forschung sowie einen theoretischen Rahmen,
- schätzen Beharrlichkeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität und erkennen an, dass Vieldeutigkeit den Forschungsprozess begünstigen kann,
- suchen im Forschungsprozess nach vielfältigen Perspektiven und können sich von der eigenen Subjektivität distanzieren,
- begreifen sich selbst als Mitwirkende im wissenschaftlichen Diskurs.
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In Systemzusammenhängen
denken und handeln
Studierende denken und agieren in Systemen, indem sie
- Systeme als komplexe Wirklichkeitsbereiche, ihre Bestandteile, Strukturen, Prozesse sowie Verhaltens- und Wirkungsweisen erkennen, beschreiben und verstehen,
- Systemdynamiken und -abhängigkeiten erklären und bewerten,
- Systemverhalten analysieren/vorhersagen/modellieren,
- Maßnahmen zur Systemnutzung und -regulation entwickeln,
um Handlungskontexte in ihrer Komplexität zu bewältigen.
Lernende sind
- offen für Komplexität,
- kritisch,
- anpassungsbereit,
- proaktiv.
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Mit Ambiguität umgehen
Studierende können Situationen, die von Vieldeutigkeit, Heterogenität und Unsicherheit geprägt sind, erkennen, erklären und produktiv gestalten, indem sie
- andere Positionen anhören und differenzierte Sichtweisen nachvollziehen,
- ihre eigene Position argumentativ vertreten,
- Mehrdeutigkeit zulassen und Widersprüche und Unsicherheit aushalten,
- Verbindendes und Trennendes erkennen und darüber in Dialog treten,
- Kompromisse finden und Lösungen entwickeln,
um in sich verändernden oder unsicheren Situationen und unterschiedlichen Rollen handlungsfähig zu sein.
Lernende,
- sind offen, resilient, gelassen und empathisch,
- sehen andere Sichtweisen als potenzielle Bereicherung an,
- lassen sich auf unbekannte, unsichere, mehrdeutige Situationen ein.
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Eigenständig und eigenverantwortlich
lernen und handeln
Studierende lernen und agieren initiativ, selbstgesteuert und selbstorganisiert, indem sie
- sich selbst motivieren,
- sich realistische, messbare und erreichbare Ziele setzen,
- Zeit und Ressourcen effektiv organisieren,
- ihr Lernen und Handeln strukturieren und priorisieren,
- ihr eigenes Lernen und Handeln reflektieren,
- Verantwortung für das eigene Lernen und Handeln übernehmen,
um sich persönlich weiterzuentwickeln, (selbst)wirksam zu handeln sowie in Beruf und Wissenschaft professionell zu gestalten.
Lernende,
- haben Lust auf Lernen sowie ihre persönliche und fachliche Entwicklung,
- übernehmen Verantwortung für ihr Lernen.
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Lernen
Studierende gestalten aktiv ihre fachliche, berufliche und persönliche Weiterentwicklung, indem sie
- sich selbst motivieren,
- ihre Lernbedarfe identifizieren und sich eigene Lernziele setzen,
- den Lernprozess strukturieren und eigene Lernstrategien entwickeln,
- lernförderliche (digitale) Rahmenbedingungen schaffen,
- (digitale) Lernmedien und Lerninhalte organisieren,
- formelle und informelle Lernsituationen nutzen,
- Lernprozess und Lernfortschritt reflektieren,
um ihre Kompetenzen (Wissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einstellungen, Haltung) zu erweitern und in veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen zu handeln.
Lernende,
- verfügen über die Bereitschaft formell und informell zu lernen,
- begreifen ihr Lernen als einen kontinuierlichen und lebenslangen selbstregulierten, aktiv gestalteten und reflektierten Prozess.
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Probleme analysieren und lösen
Studierende bearbeiten Probleme aktiv, indem sie
- ein Problem erkennen und abgrenzen,
- das Problem analysieren,
- geeignete Methode(n) für den Problemlöseprozess auswählen und anwenden,
- Lösungsoptionen entwickeln, synthetisieren und evaluieren,
- entsprechende Lösungsoptionen bewerten und auswählen,
um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Lernende,
- sind offen für das Schließen von Wissenslücken und entdecken neue, kreative Wege zur Zielerreichung,
- gehen konstruktiv gestaltend mit Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit um.
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Innovationen entwickeln und umsetzen
Studierende entwickeln Innovationen und setzen diese ggf. um, indem sie
- sich mit neuen, unbekannten Ideen, Ansätzen, Arbeits- und Sichtweisen auseinandersetzen,
- Aspekte, Sachverhalte, Gewissheiten, Vorhandenes, Bekanntes, Dinge, etablierte Strukturen und Lösungen hinterfragen,
- kreative und experimentelle Methoden einsetzen,
- neue Ideen entwickeln und in potenziell realisierbare Lösungen übersetzen,
um in einer sich verändernden Welt handlungsfähig zu sein sowie Gegenwart und Zukunft zu gestalten.
Lernende sind
- offen und neugierig,
- veränderungs- und risikobereit,
- experimentierfreudig,
- gestaltungswillig.
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Gesellschaftlich verantwortungsvoll
und nachhaltig denken und handeln
Studierende handeln gesellschaftlich verantwortlich und nachhaltig, indem sie
- Sachverhalte und Situationen in ihrer gesellschaftlichen Relevanz betrachten und verstehen,
- Prämissen der Ethik und Nachhaltigkeit identifizieren und dabei insbesondere soziale, ökologische, ökonomische und rechtliche Dimensionen einbeziehen,
- die Einschlägigkeit, das Gewicht, die Begründung, die Verbindlichkeit und die Anwendungsfähigkeit der Prämissen bewerten,
- die Auswirkungen des beruflichen Handelns sowie technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auf der Grundlage der Prämissen reflektieren,
- aus Gegenwartsanalysen und Zukunftsstudien Schlussfolgerungen über ökologische, ökonomische und soziale Entwicklungen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit ziehen,
- darauf basierende Entscheidungen treffen, verstehen und individuell, gemeinschaftlich und politisch umsetzen, mit denen sich nachhaltige Entwicklungsprozesse und ethisches Handeln verwirklichen lassen,
um das eigene Handeln in einem gesellschaftlichen Kontext zu verorten.
Lernende,
- sind offen gegenüber gesellschaftlicher Vielfalt und Herausforderungen,
- gehen respektvoll, wertschätzend und achtsam mit gesellschaftlicher Vielfalt und Herausforderungen um,
- sind sich ihrer eigenen Verantwortung gegenüber anderen bewusst.
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In interkulturellen Settings agieren
Studierende agieren souverän in unterschiedlichen kulturellen und sozialen Settings, indem sie
- Bewusstsein und Verständnis für die eigene sowie die Sicht- und Lebensweisen von Anderen entwickeln,
- kulturelle Bedingungen und Einflussfaktoren im Wahrnehmen, Urteilen, Empfinden und Handeln bei sich selbst und bei anderen Personen erfassen, respektieren und würdigen,
- potenzielle Gemeinsamkeiten und Herausforderungen identifizieren und verstehen,
- dies durch ein angemessenes Verhalten in ihrem gesellschaftlichen und beruflichen Handeln berücksichtigen und produktiv nutzen im Sinne einer wechselseitigen Anpassung, von Toleranz gegenüber Inkompatibilitäten und einer Entwicklung hin zu synergieträchtigen Formen der Zusammenarbeit, des Zusammenlebens und handlungswirksamer Orientierungsmuster,
um in interkulturellen Kommunikations- und Interaktionsprozessen kooperativ, authentisch, effektiv und effizient zu agieren sowie zum grundsätzlichen Miteinander von Kulturen beizutragen.
Lernende,
- akzeptieren die Verschiedenheit von Menschen und Kulturen und begegnen ihnen mit Offenheit,
- begreifen potenzielle Unterschiede als Bereicherung,
- sind neugierig, unvoreingenommen, respektvoll und wertschätzend gegenüber Kulturen.
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Gender-diversity-sensibel handeln
Studierende handeln gender-diversity-sensibel, indem sie
- Stereotype, diskriminierende Prozesse und Strukturen sowie multiple Ungleichheitsverhältnisse in verschiedenen Kontexten erkennen, kritisch hinterfragen und daraus Lösungsansätze entwickeln,
- das Zusammenspiel und die wechselseitigen Abhängigkeiten der sozialen Differenzkategorien/Diversity-Dimensionen berücksichtigen,
- die eigene Rolle im Hinblick auf Diversity-Dimensionen (wie Gender, Kultur/Ethnie, Alter, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion/Weltanschauung) reflektieren und sich mit anderen Perspektiven als der eigenen auseinandersetzen,
- soziale Interaktionen und Prozesse gender-diversity-sensibel gestalten und transformieren,
- über Gender-Diversity-Fragen sachlich und respektvoll kommunizieren,
um ihre jeweiligen Handlungsbereiche gender-diversity-gerecht zu gestalten, Ungleichheiten abzubauen und sich aktiv für eine inklusive und gerechte Gesellschaft und Arbeitswelt einzusetzen.
Lernende sind
- neugierig, unvoreingenommen, respektvoll und wertschätzend,
- sich möglicher eigener Vorurteile bewusst,
- bereit, die eigenen Annahmen, Denkstrukturen und Handlungsformen zu reflektieren, andere Perspektiven einzunehmen und Vielfalt anzuerkennen.
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Mit Daten und Informationen umgehen
Studierende können (digitale) Daten und Informationen organisieren, aufbereiten, interpretieren und präsentieren, indem sie
- Informationsdefizite und Informationsbedarfe in Hinblick auf einen bestimmten Sachverhalt identifizieren,
- geeignete Datenquellen auswählen,
- relevante Informationen analog und digital recherchieren,
- Informationen sowie deren Quelle kritisch und reflexiv nach deren Qualität und Relevanz einzuschätzen und bewerten,
- Informationen in einen entsprechenden Gesamtkontext einordnen,
um handlungsrelevantes Wissen in verschiedenen Kontexten (Entscheidungen treffen, Reflektieren, Forschen, …) zu erzeugen und zu nutzen.
Lernende sind
- verantwortungsbewusst und sensibel in der Nutzung und Weitergabe von Daten und Informationen.
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Medien nutzen und gestalten
Studierende gestalten und nutzen (digitale) Medien (Text, Bild, Ton, Video, Software, …) selbstständig, indem sie
- sich die Möglichkeiten digitaler Räume erschließen,
- Medien mit Blick auf die jeweiligen Einsatzzwecke und Adressatengruppen begründet auswählen,
- Medien zielgerichtet gestalten und produzieren,
- datenschutz- und urheberrechtliche Bestimmungen sowie Vorgaben zur Barrierefreiheit für die Erstellung und Nutzung (digitaler) Medien und Inhalte anwenden,
- Medien in ihren gesellschaftlichen und individuellen Kontexten in Bezug auf Potentiale und Wirkweisen kritisch bewerten,
- ein Bewusstsein für die eigene digitale Identität entwickeln, diese selbst kontrollieren und das eigene Handeln im digitalen Raum fortlaufend reflektieren,
um in einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt angemessen zu handeln.
Lernende sind
- verantwortungsbewusst in der Mediennutzung,
- kritisch-reflexiv gegenüber Medien,
- offen und neugierig gegenüber Medien-Entwicklung und Einsatzmöglichkeiten.
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Digitale Technologien nutzen
Studierende nutzen digitale Technologien (Hard- und Software) aufgabenorientiert, adäquat und sicher, indem sie
- die für das Handlungsfeld relevanten Geräte nutzen und Software anwenden,
- den adäquaten Einsatz der Geräte und Software reflektieren,
- Vorteile und Risiken für Mensch, Umwelt und Gesellschaft durch die Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien abwägen,
- Innovationspotentiale durch Einsatz digitaler Technologien einschätzen und nutzen,
um in einer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt handlungsfähig zu sein und diese mitzugestalten.
Lernende,
- betrachten Digitalität/Digitalisierung als inhärenten Bestandteil der Lebens- und Arbeitswelt,
- sind kritisch-reflexiv gegenüber Digitalisierung,
- haben den Anspruch Digitalisierung zu gestalten,
- sind offen und neugierig gegenüber digitalen Neu-Entwicklungen.
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Datensensibel handeln
Studierende nutzen und geben digitale Informationen und Medien sicherheitssensibel und datensparsam weiter, indem sie
- Daten begründet erheben,
- Daten ausschließlich zielgerichtet zur Verfügung stellen und weitergeben,
- Daten sicher speichern und Medien sicher aufbewahren,
- Daten löschen,
- sich mit Neuerungen/Veränderungen im Datenschutz, in der Informationssicherheit und -technik auseinandersetzen,
- ethische sowie rechtliche Grundsätze einhalten,
um Daten und Medien vertraulich, integer und verfügbar zu halten und insbesondere unzweckmäßigen Veränderungen von und unberechtigten Zugriffen auf Daten vorzubeugen.
Lernende,
- verstehen die Notwendigkeit, sich mit Datenschutz und Informationssicherheit auseinanderzusetzen,
- sind achtsam, kritisch-reflexiv und im Handeln an Regeln orientiert,
- sind sich der Herausforderungen im Umgang mit Daten bewusst.
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Kommunizieren und kollaborieren
Studierende kommunizieren und kollaborieren in unterschiedlichen Handlungskontexten in interdisziplinären und interkulturellen Teams, indem sie
- ihre Sprache, Kommunikationsformen sowie soziale und digitale Medien situations-, kontext- und adressatengerecht wählen und zum Einsatz bringen,
- Dialoge und Diskurse aktiv führen,
- Netzwerke bilden und pflegen,
- unterschiedliche Perspektiven und Rollen einnehmen und wertschätzen,
- fachliche, soziale und kulturelle Perspektiven erkennen sowie daraus folgenden Argumenten und Einwänden sachlich und ambiguitätstolerant begegnen,
- mit Kritik konstruktiv umgehen und selbst Kritik auf eine konstruktive Weise geben,
um die Lebens- und Arbeitswelt gemeinsam zu gestalten, Aufgaben und Probleme zu bearbeiten und Konflikte zu lösen.
Lernende,
- erkennen, verstehen und gehen produktiv gestaltend mit Komplexität, Mehrdeutigkeit, Heterogenität und Unsicherheit um,
- gehen auf andere offen und wertschätzend zu,
- können gemeinsam und gleichberechtigt an Inhalten und Problemstellungen arbeiten und Lösungen entwickeln.
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Projekte managen
Studierende können Projekte strukturiert bearbeiten und leiten, indem sie
- sich auf einen Projektauftrag einlassen,
- das Projekt hinsichtlich Anforderungen, Zielen, Arbeitspaketen, Ressourcen und Meilensteinen strukturieren und organisieren,
- Kommunikations- und Kollaborationsprozesse initiieren, koordinieren und diese aktiv gestalten,
- geeignete Projektmanagementmethoden und (digitale) Werkzeuge auswählen und anwenden,
- Ergebnisse zusammenfassen, evaluieren, präsentieren und sichern,
- anhand der erarbeiteten Ergebnisse Entscheidungen treffen,
- Folgeprozesse anstoßen,
um den Projektauftrag unter Einbeziehung organisatorischer Rahmenbedingungen erfolgreich abzuschließen.
Lernende, die ihre Projektmanagementkompetenz entwickeln,
- sind kommunikativ und kooperativ,
- können Zielkonflikte, die der Problemlösung im Wege stehen, aufzulösen,
- sie sind in der Lage innerhalb eines Projektteams gleichberechtigt zu agieren.
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Entscheidungen treffen
Studierende treffen Entscheidungen und übernehmen dafür Verantwortung, indem sie
- Situationen erkennen, in denen Entscheidungen notwendig sind,
- die für eine Entscheidung relevanten Informationen verstehen,
- alternative Entscheidungsoptionen entwickeln und abwägen,
- die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf sich und andere reflektieren,
- getroffene Entscheidungen kommunizieren und begründen,
um in komplexen, unsicheren und unbekannten Situationen handlungsfähig zu sein.
Lernende,
- verstehen Zukunft als unsicheres Konstrukt,
- sind sich bewusst, dass eine Rationalisierung von Entscheidungsprozessen in der Regel retrospektiv erfolgt,
- können mit Kritik umgehen,
- stellen sich der Diskussion zu ihren Entscheidungen,
- stehen für ihre Entscheidungen ein.
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Führen
Studierende sind in der Lage, Andere in ihrem Denken und Handeln auf übergeordnete Ziele zu orientieren, indem sie
- für eine definierte Aufgabe Verantwortung übernehmen,
- für ihren Einflussbereich handlungsleitende Ziele identifizieren und/oder entwickeln und zum Ausgangspunkt ihres Handelns machen,
- die Ziele und ihr Erreichen reflektieren und daraus Schlüsse ziehen,
- in einer Gruppe Commitment herstellen, die Ziele gemeinsam umzusetzen,
- Rahmenbedingungen gestalten, dass Aufgaben gut umgesetzt werden können,
- in formalen Führungspositionen Methoden und Techniken der Personalführung adäquat anwenden,
- in unterschiedlichen und konfligierenden Rollen agieren können und ihr Verhalten reflektieren.
um in formalen und informellen Führungssituationen handlungsfähig zu sein.
Lernende,
- verstehen Führung als dezentrale, individuelle Verantwortungsübernahme,
- sehen Coaching, Mentoring, kollegiale Beratung und Moderation als wichtige Instrumente zur Führung an, auch um Potenziale weiterzuentwickeln,
- sind sich dessen bewusst, dass Führung hoch kontextualisiert ist, differenzieren entsprechend zwischen ihren Multiplayer-Rollen in verschiedenen Teams und können diese reflektieren,
- dienen den Mitarbeitenden als Vorbild, an dem diese sich menschlich und fachlich orientieren können,
- verhalten sich integer und glaubwürdig.
Die Kompetenzmatrix wurde im Rahmen des Projektes KOMWEID (Kompetenzen im digitalen Wandel weiterentwickeln) im Handlungsfeld Curriculumentwicklung der HAW Hamburg von Philipp Bhatty, Benjamin Ditzel, Martin Hieronymus, Caroline Kärger, Sabine Rasch und Christine Schulmann entwickelt.
Mehr zum Entstehungsprozess und zur Kompetenzmatrix:
Kompetenzrahmen HAW Hamburg.pdf
Impressum
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Inhaltlich Verantwortlich:
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Sabine.Rasch@haw-hamburg.de
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